Technologien
Die direkte Nutzung von Abwärme ist häufig die konstruktiv einfachste und kostengünstigste Variante. Es besteht die Möglichkeit, Abwärme betriebsintern für andere Prozesse zu nutzen oder sie an Dritte weiterzugeben, beispielsweise durch die Einspeisung in ein Nahwärmenetz. Ebenso ist die Speicherung der Wärme möglich, wodurch eine zeitliche Verschiebung von Wärmeangebot bzw. -nachfrage ermöglicht werden kann. Wenn die verfügbare Abwärme ein relativ hohes Temperaturniveau aufweist, kann sie als Prozesswärme eingesetzt werden.
Wärme kann auf einem niedrigen Temperaturniveau von der Umgebung aufgenommen werden (beispielsweise aus der Erde, aus dem Grundwasser oder über die Abluft) und auf eine höhere und damit für das Heizsystem nutzbare Temperatur gebracht werden. Dafür benötigt die erforderliche Wärmepumpe jedoch Antriebsenergie. Das Ziel einer gut funktionierenden Wärmepumpe ist es daher, mit möglichst wenig „teurer“ Antriebsenergie möglichst viel Heizenergie zu erzeugen.
Ein Kältemittel wird bei einer niedrigen Temperatur verdampft und erzeugt somit nutzbare Kälte. Das Kältemittel kondensiert an einem Feststoff aus bzw. wird in einem Lösungsmittel gelöst.
Bei diesem technischen Verfahren wird ein energiereiches Medium (Abwär-me) für den Antrieb einer Turbine oder eines Stirlingmotors eingesetzt. Dieser treibt einen Generator an, der elektrischen Strom erzeugt.
Bei der Verbrennungsluftvorwärmung wird die zur Verbrennung notwendige Luft auf dem Temperaturniveau der Umgebung (z.B. 20°C) angesaugt und über einen Wärmetauscher auf ein höheres Temperaturniveau erwärmt. Die Wärmequelle stellt hierbei die Abwärme des Abgases aus dem Ofenraum dar.

