Rippenrohrwärmetauscher (Heiz- bzw. Kühlregister)
1. Grundlagen/Aufbau
Dieser Wärmetauscher ist eine Kombination von Rohren (für das flüssige Medium) mit daran befestigten Rippen bzw. Lamellen (für das gasförmige Medium). Die Lamellen auf den Rohren führen zu einer enormen Oberflächenvergrößerung. Somit weist dieser Wärmetauscher eine große Wärmeübertragungsfläche für das Gas auf kleinster Baugröße auf. Das ist notwendig, da der gasseitige Wärmeübergang wesentlich schlechter ist als der auf der Flüssigkeitsseite.
Abb. 1: Schema Rippenrohrwärmetauscher
2. Größe
Die Größe von Rippenrohrwärmetauschern variiert sehr stark je nach Einsatzgebiet und Leistungsklasse.
3. Besonderheiten
Der Rippenrohrwärmetauscher weist mit 150 - 500 W/m2K /SEW/ einen eher geringen Wärmedurchgangskoeffizienten auf. Der Wärmedurchgangs-koeffizient k beschreibt den Wärmedurchgang durch eine ein- oder mehrlagige Materialschicht, wenn auf beiden Seiten verschiedene Temperaturen vorliegen. Problematisch kann der Gebrauch von Rippenrohrwärmetauschern bei kalkhaltigem Wasser werden, da sich in solchen Fällen die Rohre zuset-zen können. Rippenrohrwärmetauscher werden in vielfältigen Ausführungen angeboten. Sie können sowohl sehr einfach (gerades Rippenrohr) als auch komplex (Heiz- und Kühlregister) aufgebaut sein. Letztere Heiz- und Kühlregister bestehen aus zahlreichen, eng gewundenen Rippenrohren.
4. Nutzungssektor
Rippenrohrwärmetauscher, sowohl einfache als auch komplexe Geräte, sind in vielen Bereichen zu finden. Sie sind zumeist Standard-Wärmetauscher in Heizsystemen. Zudem werden sie noch für die Gebäudeklimatisierung (Lüftungs- und Kühlungsanlagen) eingesetzt. Ebenso sind sie als Autokühler verbaut.
5. Kosten/Wirtschaftlichkeit
Rippenrohrwärmetauscher sind in der Anschaffung und Wartung recht preiswert. Bei weichem Wasser und fachgerechter Wartung hat ein Rippenrohrwärmetauscher eine lange Lebensdauer. /Consolar/

