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Praxisbeispiele

In Chemnitz, Sachsen, wurde 1993 ein Fernkältenetz mit Absorptionskältemaschine und Kältespeicher errichtet. Die nötige Abwärme wird durch Kraft-Wärme-Kälte-Kopplung in einem  Kohlekraftwerk bereitgestellt. Bis 2005 wurde das Kältenetz um eine weitere Absorptionskältemaschine und zwei Kompressionskältemaschinen erweitert, sodass die Kälteleistung im Jahr 2005 8 MW betrug. Die Absorptionskältemaschinen decken die Grundlast und die Kompressionskältemaschinen gehen in Spitzenlastzeiten in Betrieb. /Brandstätter/

Abb. 1: Zentrale Kälteversorgung in Chemnitz /Schmidt-P., Milles/

Im Freiburger Universitätsklinikum (Baden-Württemberg) wurde 1999 eine Anlage zur solar unterstützten Klimatisierung eines Laborgebäudes installiert, die mit einer Adsorptionskältemaschine (GBU- NAK, 70 kW) arbeitet. Mittlerweile erreicht die Kältemaschine COP-Werte entsprechend den Herstellerangaben. Der solare Deckungsbeitrag zur Kältebereitstellung liegt im Sommer bei ca. 60%. /Glaser, Henning/

Abb. 2: Adsorptionskälteanlage GBU-NAK, Uniklinikum Freiburg /Glaser, Henning/
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